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Bahnbrechende Kakaofrucht Innovation: Ein Schwarzer Entrepreneur revolutioniert den Kakaosektor

22 November 2025
Dayog Kabore Journal

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Kakaofrucht Innovation: Ein Schwarzer Entrepreneur revolutioniert den Kakaosektor – Dayog Kabore hat im Jahr 2018 das weltweit erste Kakaofrucht Erfrischungsgetränk entwickelt, das aus Kakaobohnenschalen und Kakaosaft durch ganzheitliche Verwertung der Kakaofrucht hergestellt wird. Damit hat er den Weg für einen neuen Umgang mit der Kakaofrucht in Europa geebnet – und somit auch der Cashew Frucht und weitere Tropenfrüchten

Kakaofrucht Innovation

Dayog Kabore hat im Jahr 2018 das weltweit erste Kakaofrucht Erfrischungsgetränk entwickelt, das aus Kakaobohnenschalen und Kakaosaft durch ganzheitliche Verwertung der Kakaofrucht hergestellt wird. Diese Kakaofrucht Innovation wurde unter anderem im Jahr 2020 mit dem SIAL Innovation Award für Start-ups ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2019 wurde sie auch mit dem Food-Start-up-Award 2019 der Zeitschrift Lebensmittelpraxis ausgezeichnet. Diese Innovation ist nun Teil von TFJC – The full joy of cocoa„, einer Dachmarke und Initiative, die von Dayog Kabore ins Leben gerufen wurde.

Für Dayog Kabore ist Kakao (also die Kakaofrucht) nicht nur eine Zutat für Schokolade, sondern auch die Basis für nährstoffreiche Erfrischungsgetränke und weitere Produkte. Diese Produkte riechen nach Kakao und Schokolade, schmecken im Abgang jedoch nur leicht danach, bieten aber vor allem die traditionellen gesundheitlichen Vorzüge, die man von Kakao kennt und erwartet. Das kommt daher, dass das Konzept in der vollständigen Verwertung der Kakaofrucht besteht, wobei alle herkömmlich sogenannten Abfälle Wiederverwendung finden.

Das Konzept von TFJC ist die Weiterentwicklung des Konzepts, das Dayog Kabore bereits im Jahr 2018 initiiert und aufgebaut hat. Es geht um eine Konzept, das auf einer dreiteiligen Anspruchshaltung basiert. Durch die Verwertung der „sogenannten“ Abfälle aus dem konventionellen Kakaoverarbeitungsprozess und die komplette Verwertung der Kakaofrucht werden drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ressourcenschonung, Gesundheit und Fairness.

Zero Waste durch Ressourcenschonung in der Kakaobranche

Der erste Teil des Konzepts von Dayog Kabore im Rahmen seiner Arbeit mit der Kakaofrucht besteht in Zero Waste Strategien in der Kakaobranche. Durch Upcycling von Kakaobohnenschalen und Kakaofruchtsaft für Food Produkte und von Kakaoschalen für non-food Produkte, wird die Kakaofrucht vollständig verwertet.

Bei der konventionellen Verarbeitung der Kakaofrucht entstehen bis zu 80% Kakaofrucht Foodwaste. Denn es wird lediglich die Kakaobohne, also 20 bis 25% der Kakaofrucht, zu Schokolade oder schokoladeähnliche Produkte verarbeitet. Der Rest sind Fruchtpulpe, Fruchtschale (Kakaoschale) und die Schale der Kakaobohne, auch Kakaobohnenschalen genannt. Für Dayog Kabore war dies einfach zu viel Ressourcenverschwendung.

Daher hat er bereits im Jahr 2018 einen jahrhundertealten Prozess neu gedacht und in enger Zusammenarbeit mit Kleinbauern in der Elfenbeinküste ein weltweit einzigartiges Verarbeitungsverfahren entwickelt, um die ganze Kakaofrucht zu verarbeiten. Die Kakaoschalen, also die harte Schale der Kakaofrucht, dienen als Grundlage für Non-Food-Produkte. Gleichzeitig zielte dieses Verfahren darauf ab, nicht nur das Fruchtfleisch vor der Fermentation der Kakaobohnen zu gewinnen und verwerten, sondern auch die Kakaobohnenschalen so zu verarbeiten, dass sie sowohl für Getränke als auch für Lebensmittel verwertbar sind. Das Ergebnis waren die weltweit ersten Kakaofrucht Erfrischungsgetränke aus Kakaobohnenschalen und Kakaofruchtsaft.

Gesunde Kakaofrucht Lebensmittel

Der zweite Teil des Konzept von Dayog Kabore im Rahmen seiner Arbeit mit der Kakaofrucht besteht in der Verwertung sowohl von Kakaofruchtsaft also auch von Kakaobohnenschalen in nährstoffreiche Lebensmittel in Form von Getränken oder weiteren Food Kategorien.

Der Geschmack hat schon immer eine wichtige Rolle bei den Kaufentscheidungen der Verbraucher gespielt. Allerdings beeinflussen zunehmend auch andere Faktoren den Konsum. Dies gilt auch für Kakaoprodukte. Die Verbraucher interessieren sich immer mehr für Kakaoprodukte, die gesund und schmackhaft sind und gleichzeitig hohen sozialen und ökologischen Standards entsprechen.

Diese Vorlieben zu erfüllen ist herausfordernd, da die dominierenden Anbieter in der Kakaoindustrie dazu neigen, Produkte zu vermarkten, denen die traditionell mit Kakao verbundenen, gesundheitlichen Vorteile fehlen. Nicht nur, dass ungesunde bzw. fettreiche Kakaoprodukte den Großteil des Angebots ausmachen; diese Produkte sind auch teuer und größtenteils das Ergebnis der Ausbeutung von Kakaobauern in Afrika. Gleichzeitig werden nur die Bohnen aus der Kakaofrucht verwendet, während etwa 80 % der Frucht als Abfall gelten – wie bereits oben dargelegt. Die Verwendung dieses Abfalls, einschließlich der Kakaobohnenschalen, kann zur Schonung wertvoller Ressourcen beitragen und eine kostengünstigere Möglichkeit zur Herstellung nährstoffreicher Kakaoprodukte bieten.

Entscheidend für diesen Ansatz ist, dass Kakaobohnenschalen voller Nährstoffe sind und somit eine ausgezeichnete Quelle für zusätzliche Nährstoffe. Tatsächlich übertreffen sie den Nährwert von Kakaobohnen in Bezug auf Vitamin B12 und Ballaststoffe, sodass die Verwendung von Kakaobohnenschalen in Lebensmitteln Verbrauchern innovative gesundheitliche Vorteile bietet. Je nach Herkunftsregion, Anbaumethode und Röstverfahren sind Kakaobohnenschalen jedoch nicht immer für den menschlichen Verzehr geeignet.

Daher hat Dayog Kabore auch bereits im Jahr 2018 den oben beschriebenen jahrhundertealten Prozess in enger Zusammenarbeit mit Kleinbauern in der Elfenbeinküste weitergedacht und ein weltweit einzigartiges Verarbeitungsverfahren entwickelt, das sowohl die Kakaobohnenschalen als auch Fruchtfleisch in nährstoffreiche und kalorienarme innovativen Produkte verwandelt.

Die Idee war von Anfang an klar: Ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk sollte auf den Markt gebracht werden, das ausschließlich aus der Kakaofrucht besteht. Dabei sollte der Geschmack von Schokolade bzw. Kakao leicht erkennbar sein, die Hauptzutaten sollten jedoch nicht die von Schokolade sein. Als Hauptzutat wurden Kakaobohnenschalen und als Süßungsmittel Kakaosaft aus dem Kakaofruchtfleisch verwendet.

Die ersten Versuche der Rezeptur für die Kakaofrucht Innovation machte Dayog in der heimischen Küche in Berlin zusammen mit seiner Partnerin. Grundlage dafür war traditionelles afrikanischen Wissen: Bauern in vielen afrikanischen Ländern trinken die Schalen als heißen Tee. Als Zutat in Teemischungen sind Kakaobohnenschalen auch in europäischen Ländern bekannt. Als er mit den Mixturen zufrieden war, arbeitete er mit Lebensmitteltechnikern zusammen, um die Rezeptur zu finalisieren. Da die Verwendung des Kakaofruchtfleischs als Lebensmittel 2018 noch unter die EU-Novel-Food-Verordnung fiel, die das Inverkehrbringen von Kakaosaft in der EU nicht zuließ, musste die Rezeptur für die Markteinführung und den Vertrieb angepasst werden.

Im Zuge der Zulassung von Kakaofruchtsaft als neuartiges Lebensmittel in der EU durch die Durchführungsverordnung (EU) 2020/206 der Kommission vom 14. Februar 2020 passte Dayog Kabore alle Rezepturen an, so dass die Produkte wie ursprünglich vorgesehen sowohl aus Kakaobohnenschalen als auch aus Kakaofrucht Saft bestehen.

Schaffung einer inklusiven und fairen Kakaobranche

Der dritte Teil des Konzepts von Dayog Kabore im Rahmen seiner Arbeit mit der Kakaofrucht besteht in der Schaffung einer fairen und inklusiven Kakaobranche. Dies beinhaltet Zusatzeinkommen für die Bauern in den afrikanischen Anbauländern, die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Förderung afrikanischen Innovationsgeists.

Durch die Gewinnung von Kakaofruchtsaft in den Anbauländern werden neue Arbeitsplätze geschaffen. In diesem Zusammenhang legt Dayog Kabore viel Wert darauf, mit Frauen-Kooperativen zu arbeiten, die nach strengen Nachhaltigkeitsstandards ausgewählt werden. Diese werden auch in Sachen Qualitätsstandards weitergeschult. Zweitens entstehen durch die Verwendung von Kakaosaft und Kakaobohnenschalen zusätzliche Einnahmequellen für die Partnerkakaobauern in Westafrika. Der Kakaosaft, der in den Produkten von Dayog Kabore als Süßungsmittel zum Einsatz kommt, wird in Westafrika gewonnen.

Neu eingeführt wurde die Nutzung von Kakaobohnenschalen, die in Europa anfallen. Diese fallen im Rahmen der konventionellen Schokoladenherstellung an, da die meisten Produzenten die Bohnen erst in Europa rösten. Im Rahmen dessen erhalten die Kakaobauern, deren Rohstoffe exportiert und in Europa verarbeitet wurden, zusätzlich den Kaufpreis für die Kakaobohnenschalen, die in den Innovationen von Dayog Kabore zum Einsatz kommen. Die Identifizierung dieser Bauern erfolgt über das MOA-Certified-System. Darüber hinaus arbeitet Dayog Kabore in Westafrika weiterhin direkt mit Kakaobauern zusammen, um hochwertige Kakaobohnenschalen direkt zu gewinnen.

Mit dem weltweit ersten Kakaofrucht Erfrischungsgetränk aus Kakaobohnenschalen und Kakaofruchtsaft wurde eine Kakaomarke von einem Schwarzen, afrikanisch-stämmigen Entrepreneur aufgebaut. Dies erfolgte in einer von europäischen oder weißen Produzenten dominierten und sorgfältig geschützten Branche. Durch die Vermarktung dieser Innovation wird mehr Sichtbarkeit und eine Marktpräsenz für den afrikanischen und Schwarzen Innovationsgeist geschaffen. Denn dass der Großteil des Kakaos von Schwarzen und Afrikanern aufgebaut wird, es jedoch keine afrikanische oder von Schwarzen Menschen gehaltene Marke auf dem globalen Markt gibt, ist nicht hinnehmbar.

Dabei liegt es nicht einmal daran, dass die Produkte afrikanischer und Schwarzer Entrepreneure nicht gut sind oder das Design nicht ansprechend ist. Vielmehr wird mit allen Mitteln versucht, aufstrebende Marken zu vernichten oder den Gründern zu schädigen. Oder die Produkte werden unter Verwendung aller möglichen Ausreden nicht in den Handel aufgenommen. Um seine Arbeit für einen inklusiven Kakaosektor nachhaltig zu gestalten, hat Dayog Kabore eine neue Stiftung mit Sitz in Deutschland und der Elfenbeinküste errichtet.

Pionierarbeit dank Kombination von Afrikanischem Knowhow mit modernen Verarbeitungsmechanismen

Insgesamt lässt sich also sagen, dass das Konzept von Dayog Kabore zur ganzheitlichen Verwertung der Kakaofrucht drei fundamentale Aspekte glaubhaft abdeckt und erfolgreich umsetzt: Ressourcenschonung, Gesundheit und Fairness. Diese neue Art, Kakao umfassend, gesundheitsfördernd und nachhaltig zu denken, ist einzigartig und wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert.

Dayog Kabore leistete Pionierarbeit, indem er das weltweit erste Kakaofrucht-Erfrischungsgetränk aus Kakaobohnenschalen und Kakaofruchtsaft entwickelte und vermarktete. Bei diesem Upcycling-Getränk werden Kakaobohnenschalen und Kakaosaft verwendet, um ein nährstoffreiches, milchfreies Erfrischungsgetränk zu kreieren. Die Pionierarbeit von Dayog Kabore umfasst auch die Etablierung der Marke als Vorreiter in einem Markt, der traditionell auf Kakao für Schokolade fokussiert ist, sowie den Aufbau eines innovativen Geschäftsmodells für die Nutzung der gesamten Kakaofrucht. Damit hat er den Weg für einen neuen Umgang mit der Kakaofrucht in Europa geebnet.

Dayog Kabore positioniert sich somit als preisgekrönter Food-Entrepreneur, der einen transformativen Wandel in der Lebensmittelproduktion anstrebt. Dieses Thema wurde auch beispielsweise auf der Weltkakaokonferenz 2024 in Brüssel behandelt. Er positioniert sich auch als Zero-Waste-Vorreiter in der Kakaoindustrie. Da die Bekämpfung von Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung ein wirksames Mittel zur Eindämmung des Klimawandels ist, ist die Nutzung der gesamten Kakaofrucht ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass Dayog Kabore mit seiner bahnbrechenden Kakaofrucht-Innovation Pionierarbeit leistete. Dies gelang ihm durch die Kombination von afrikanischem Know-how mit modernen Verarbeitungsmechanismen.

Und genau dieses Konzept setzt er konsequent nicht nur im Rahmen von TFJC – The Full Joy of Cocoa – um, sondern auch in seiner Organisationsgruppe AFOODS Group. Dort verarbeitet er nicht nur die Kakaofrucht, sondern auch die Cashewfrucht und weitere afrikanische Rohstoffe vollständig. Somit etablierte Dayog Kabore das Upcycling von Tropenfrüchten bereits im Jahr 2019 bevor andere Unternehmen diesen Prozess nachahmten, neuerdings für die Verarbeitung von Cashewfruchtsaft, Kakaofruchtsaft und Getränke aus Kaffeekirschen.

Zudem nutzt er dieses Konzept, um Food Waste in Non-Food-Materialien im Rahmen seiner weiteren Organisation ANOFOMA zu verwerten.

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